VCP | Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder
Stamm Drei Gleichen

Samstag, 22. Februar 2014

Feierliche Aufnahme des VCP Stamm Drei Gleichen am Kummelkreuz Kornhochheim

Stammesversammlung im Pfadfinderzentrum Drei Gleichen

Geburtstagskuchen für Robert und Olave Baden-Powell

Am 22. Februar 2014 wurden die Mitglieder des neu gegründeten Stamm Drei Gleichen aus Nesse-Apfelstädt von Andreas Richter als Teil der Landesleitung des VCP Mitteldeutschland am Kummelkreuz Kornhochheim durch Überreichung einer Urkunde in den Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder aufgenommen. Rund 20 Mitglieder unter der Stammesleitung von Sabine Währisch, Scott Quade, Benjamin Schneider, Udo-Wich Heiter und Pfarrer Michael Göring nahmen diese mit dem Versprechen entgegen, auch in Zukunft die Ideen der internationalen Pfadfinderbewegung miteinander umzusetzen. Den richtigen Tag hierfür hatten die jungen Scouts gewählt. Schließlich feierten mit ihnen zusammen weltweit alle Pfadfinderinnen und Pfadfinder den sogenannten „Thinking Day“, den Gedenktag zu Ehren des gemeinsamen Geburtstages der Gründer Robert und Olave Baden Powell am 22. Februar.

Mit einer Stammesversammlung um 10 Uhr begann für die christlichen Pfadfinderinnen und Pfadfinder der Samstag im Pfadfinderzentrum Neudietendorf der Gemeinde Nesse-Apfelstädt. Hier wurde bei einem gemeinsamen Frühstück mit Geburtstagstorte, belegten Brötchen sowie Tee und Kaffee über den Stammesnamen abgestimmt, wobei sich „Stamm Drei Gleichen“ gegenüber „Stamm fleißige Waidbauern“ und „Stamm Neudietendorf“ durchsetzen konnte. Außerdem wurde in einer Wahl die bereits im September gewählte Stammesleitung um ein Mitglied ergänzt.
Im Anschluss führte eine Wanderung unter dem Banner des VCP zum Kummelkreuz in Kornhochheim, um hier die Aufnahmefeierlichkeiten durchzuführen. Unter den Gästen waren hier auch Vertreter der „Gilde Drei Gleichen“, den Erwachsenenpfadfindern des Verbandes Deutscher Altpfadfindergilden e.V., um dem Stamm als Geschenk eine Stammesfahne zu überreichen.
Zurück im Pfadfinderzentrum wurde die Aufnahme nach einem zünftigen Mittag, an dieser Stelle ein großes Dankeschön an das Küchenteam der Altpfadfindergilde, mit „Tschai“ beschworen.

Die Wurzeln der Pfadfinder rund um Neudietendorf reichen bis in das Jahr 1911 zurück. Bekannt ist der Ort durch die 1921 stattgefundene Reichsführertagung der Christlichen Pfadfinderschaft. Unter der Losung "Gott will es" schlossen sich hier alle christlichen Pfadfinderbünde des Deutschen Reiches zur Christlichen Pfadfinderschaft Deutschlands (CPD), einem Vorgängerbund des heutigen VCP, zusammen und verabschiedeten die "Neudietendorfer Grundsätze". 1926 fand auf der Wanderslebener Gleiche das "Reichssingelager" der CPD statt.
Nach der Verbotszeit im Dritten Reich und der DDR wurde die Pfadfinderarbeit mit der politischen Wende wiederbelebt. So traf sich zum Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober 1990 eine Arbeitsgruppe des VCP im Zinzendorfhaus Neudietendorf um über den Aufbau des VCP in den neuen Ländern zu beraten. Pfingsten 1991 fand ein gesamtdeutsches Jubiläumslager zu 70 Jahren "Neudietendorfer Grundsätze" auf dem Gelände der Regelschule und des Zinzendorfparkes statt und kurz darauf wurde am 15. Juni der „VCP Stamm Drei Gleichen“ gegründet. 2004 verließen die Neudietendorfer Pfadfinder den VCP und wurden Mitglied im Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder sowie 2007 in der Pfadfinderschaft Fritz Riebold, die später Pfadfinderschaft Freiheit hieß.
2010 kehrten die meisten Pfadfinderinnen und Pfadfinder in den VCP zurück um nunmehr nach einer Phase des gegenseitigen Kennenlernens mit Hilfe des Gothaer VCP Stammes „Thüringer Wanderfalken“ sowie der Unterstützung des VCP Mitteldeutschlands als neuer „VCP Stamm Drei Gleichen“ die Anerkennung zu finden.

Montag, 07. April 2014

Versammlung im Neudietendorfer Pfadfinderzentrum

Die Mitgliederversammlung des Pfadfinderzentrums in Nesse-Apfelstädt hat in ihrer jüngsten Mitgliederversammlung am Montag, dem 7. April 2014 den Vorstand neu gewählt. Hendrik Knop wurde dabei als Vorsitzender mit 100% im Amt bestätigt.

Als Stellvertreter wurden Gorden Frank und Scott Quade gewählt. Komplettiert wird das Team durch die vier Beisitzer Philipp Hartung, Benjamin Schneider, Daniel Stegmann und Udo Wich Heiter.
Als Träger kümmert sich der Verein um das gleichnamige Pfadfinderzentrum Drei Gleichen im Ortsteil Neudietendorf. Neben der Entwicklung als Kinder- und Jugendbegegnungsstätte im Outdoorbereich ist es den Mitgliedern dabei wichtig, die Arbeit des vor Ort ansässigen Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder e.V. Stamm Drei Gleichen sowie des Verband Deutscher Altpfadfindergilden e.V. Gilde Drei Gleichen zu unterstützen.

Mittwoch, 20. August 2014

Blick auf die Zeltstadt

Eröffnung des Teillagers Explorers Club

Auf Hajk

Partnerstämme "Martin Luther King" aus Wolfschlugen und "Drei Gleichen" aus Neudietendorf

Unter dem Motto „Volldampf 2014“ fand vom 6. bis 15. August 2014 das Bundeslager des Verbandes Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP), dem größten deutschen evangelischen Pfadfinderverband, auf dem Pfadfinderzeltplatz Schachen in der Nähe von Buttenhausen in Baden Württemberg statt. Unter den 4425 Pfadfinderinnen und Pfadfindern aus der ganzen Welt waren auch die „Scouts“ des Landkreises Gotha vom Stamm Drei Gleichen aus Nesse-Apfelstädt und vom Stamm Thüringer Wanderfalken vertreten, um thematisch in die Zeit der industriellen Revolution einzutauchen.

Scott Quade berichtet von den Erlebnissen der Thüringer:
Am 6. August versammelte sich unsere Gruppe an der Shell-Tankstelle in Kornhochheim. Dort warteten wir gemeinsam auf den Bus, in dem die Stämme aus unserem Landesverband Mitteldeutschland (Sachsen-Anhalt und Thüringen) schon seit dem Morgen unterwegs waren.
Mit ihnen ging es dann auf den Schachen im Landkreis Reutlingen, wo das diesjährige VCP Bundeslager 2014 „unter Volldampf“ stattgefunden hat.
Wir sind gegen die Abendbrotszeit angekommen, haben schnell unsere Theater-Jurte und später unsere Giga-Jurte aufgebaut. Danach ging es zur Lagereröffnung mit dem Ortsbürgermeister und allen Verantwortlichen.
Vom Freitag bis Samstag ging es dann auf eine Wanderung mit Übernachtung im Freien, von den Pfadfindern „Hajk“ genannt. In dieser Nacht haben wir unter freiem Himmel geschlafen, da wir nur große Zelte hatten, die man sehr schwierig transportieren kann. Doch auch diese Aufgabe haben wir gemeistert.
In den nächsten Tagen haben die Gruppen Workshops angeboten, welche über das komplette Lager verteilt waren. Unser Workshop stand unter dem Thema „Die Erkundung Ägyptens“.
Nebenbei versuchte man einen Weltrekord aufzustellen, die Erbauung der längsten Kugelbahn. Dieser musste jedoch unterbrochen werden und gelang erst am Ende des Lagers, da wir aufgrund einer Unwetterwarnung am Sonntagnachmittag bis zum nächsten Tag evakuiert wurden. Wir wurden in Turnhallen und Schulen, der Nebenorte, untergebracht.
In den nächsten zwei Nächten wütete auch ein gewaltiger Sturm, doch auch diesen konnten wir, auf dem Lager, mit gemeinsamer Teamarbeit bezwingen und die Workshops liefen wie geplant weiter.
Ein Zusammentreffen hatten wir auch mit dem Neudietendorfer Partnerstamm „Martin Luther King“ aus Wolfschlugen, welcher mit uns zusammen im Teillager „Explorer Club“ wohnte.
Auch wenn das Lager sehr verregnet war, haben wir immer versucht das Beste daraus zu machen!

Zu den Fotos

Freitag, 29. August 2014

Singerunde im Chorsaal des Zinzendorfhauses

Gruppenfoto vor dem Saal der Herrnhuter Brüdergemeine

Ein erneut gewachsener Teilnehmerkreis von 80 Erwachsenen "50 plus" des Verbandes Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder traf sich vom 29. bis 31. August im Zinzendorfhaus Neudietendorf, um etwas von der Geschichte evangelischen Pfadfindertums Anfang der 30er Jahre zu hören. Unter den Gästen waren auch Mitglieder der Gilde Drei Gleichen des Verband Deutscher Altpfadfindergilden. Hier dein Bericht von Gebhart Groth.

Günter Brakelmann brachte uns engagiert und verständlich den zeitgeschichtlichen, theologischen und kirchenpolitischen Hintergrund zwischen 1930 und 1937 nahe. Sein Fazit aus dem Schrifttum der CP: Sie erlag der Illusion, mit ihrer national-konservativen Überzeugung und sozialen Arbeit von den Nazis als eigenständiger Beitrag zum sogenannten ‚neuen Deutschland‘ akzeptiert zu werden. Erst in der Auseinandersetzung mit den ‚Deutschen Christen‘ habe ein gründlicheres Nachdenken über das Wesen von Kirche begonnen. Noch vor Barmen (!) wurde dann im Schrifttum ausgesprochen,  dass eine „Verehrung Hitlers als Heilsbringer“ für Christen nicht möglich sei. Es sei jedoch dabei geblieben, dass er „als Obrigkeit akzeptiert“ wurde. Damit könne der CP oder besser: vielen CPern (der Bund sei vielfältig gewesen) eine gewisse geistige Widerständigkeit zugesprochen werden, doch zum politischen Widerstand hätten sie nicht gezählt. 
In einer gelungenen Mischung aus amtlichen Dokumenten, persönlichen Zeugnissen und allgemeiner Darstellung stellten Gisela Bögershausen und Barbara von Cappeln die 30er Jahre für die EMP vor.
Sie konnte ihre Eigenständigkeit länger bewahren, weil sie unselbständiger Teil der kirchlichen Jugendarbeit des Burckhardt-Hauses war. Allerdings musste auch sie Anfang 1934 auf viele praktische Elemente pfadfinderischen Tuns plus die Tracht verzichten und sich zur „Dienstschar“ umbenennen.
Aus ganz persönlicher Sicht schilderte die neunzigjährige Zeitzeugin Hedwig Döbereiner die Drangsalierungen, denen die Mitglieder des Tatbundes Christlicher Pfadfinderinnen (Vorläufer des BCP) ausgesetzt waren. Man habe sich listig gewehrt: so seien Wanderungen als Untersuchungen zur Registrierung der Glocken in den Dörfern getarnt worden oder die Rundbriefe des Bundes in verschiedenen Briefkästen eingeworfen worden, um nicht durch die Menge aufzufallen.
Natürlich wurde auch gewandert und gesungen. Heinz Mathäi änderte flexibel die Wegstrecke, weil die Vorträge mehr Zeit brauchten und Hanne Buder-Leitgen stellte mit ihrem Mann die damals verbotenen Lieder vor, die Klaus Meier in einem kleinen Liederheft kommentiert zusammengestellt hatte.

Freitag, 05. September 2014

Morgenrunde der Gildensprecher

Ehemaliges Wohnhaus von Erich Honecker, dem Staatsratsvorsitzenden der DDR a.D. in der Waldsiedlung

Gruppenfoto vor der Jugendherberge Wandlitz

Aus Nord (ganz oben) und Süd (ganz unten), aus West und Ost reisten Gildensprecher, Referenten und Interessierte zum Gildensprecher- und Referententreffen vom 5. bis 7. September 2014 nach Wandlitz bei Berlin. Natürlich war darunter auch die Gilde Drei Gleichen vertreten.

Das Treffen wurde am Freitag um 17:00 eröffnet und begann nach dem Abendessen mit den Regionstreffen (Nord, NRW, Süd). Anschließend trafen sich drei Arbeitsgruppen: HEK / Harambee Education Kenya (Die einzelnen Projekte wurden vorgestellt. Es wurde über die Möglichkeiten der Unterstützung des Projektes und der jungen PfadfinderInnen, die zum Arbeitseinsatz bereit sind, diskutiert.), Zukunft, Öffentlichkeitsarbeit und Mitgliederwerbung (Fazit der Arbeitsgruppe: Öffentlichkeitsarbeit und Mitgliederwerbung sind für unseren Verband wichtiger denn je. Wir wollen und wir brauchen neue Mitglieder. Ein(e ReferentIn für Öffentlichkeitsarbeit sollte schnellstmöglich gefunden werden.) und Gildenarbeit / Gildenprogramm (Wie gestalten wir unser Programm, um allen Gilden-Mitgliedern gerecht zu werden? Um diese Frage herum fand ein reger Erfahrungsaustausch statt)
Am Samstag wurden die Ergebnisse der Arbeitsgruppen vorgetragen, es berichteten die Gilden und RegionssprecherInnen. In der aktuellen Stunde des Vorstandes wurden unter anderem die Termine für 2015 bekannt gegeben und auf das Musische Wochenende im Mai aufmerksam gemacht. Enzo berichtete vom Projekt Harambee Education Kenya, Manne lud zum Subregionstreffen im Herbst in Österreich ein. Cathrin berichtete vom Arbeitskreis Öffentlichkeitsarbeit und bat alle Gilden, eine(n) VertreterIn zum nächsten Arbeitskreis (März 2015 in Essen) zu entsenden.
Das Drumherum: Die früh Angereisten nutzen den Freitag, um Berlin zu erkunden. Für Samstagnachmittag gab es die Möglichkeit, in der “Waldsiedlung“ zu erfahren, wo und wie die Führung der DDR gelebt und gewirkt hat. Im “Barnim Panorama“ kamen Technikbegeisterte und Trecker-Fans, aber auch Naturliebhaber auf ihre Kosten. Und einige besuchten das Bürgerfest des Bundespräsidenten im Schlosspark Bellevue. Die Abende klangen aus mit einer großen Singe-Runde und mit vielen Gesprächen am Rande. Das diesjährige Gildensprecher- und Referententreffen wurde mit dem offiziellen Abschlusskreis am Sonntagvormittag beendet.

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"Mein Berg sagt: Blicke weiter, blicke höher, blicke voraus und du wirst einen Weg sehen."
Baden-Powell