VCP | Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder
Stamm Drei Gleichen

Samstag, 30. April 2005

Walpurgisfeuer in Neudietendorf

Das Walpurgisfeuer 2005 mit dem davorliegenden Kinderfest der Jugendfeuerwehr und der Feuerwehr Neudietendorf unterstützte der BdP-Stamm Drei Gleichen mit einer Jurte und bot darin Stockbrot an. Hier folgen der Artikel der Feuerwehr Neudietendorf sowie die Einschätzung zum Zwischenfall am frühen Morgen des 1. Mai 2005.

Walpurgisfeuer und Jugendfeuerwehrwehrfest in Neudietendorf

Die Feuerwehr Neudietendorf führte in diesem Jahr das Walpurgisfeuer einmal etwas anders durch, als die Jahre zuvor.

Um den Kindern in Neudietendorf und Umgebung mehr Freude zu bereiten, fand ab 15 Uhr ein Jugendfeuerwehrfest statt, bei diesem für jede Alterstufe etwas dabei war. Von einer Hüpfburg über eine Rollenrutsche bis hin zum Kinderschminken war alles dabei. Die ungefähr 85 Kinder hatten sichtlich viel Spaß. Der Maibaum wurde auch an diesem Abend gegen 18 Uhr gesetzt. Um 19 Uhr wurde dann im Pfadfinderzelt ein kleines Feuer entzündet, bei welchem sich die Kinder Stockbrot und Kartoffeln zubereiten konnten.
20:30 Uhr war es dann für die „großen Neudietendorfer“ soweit, dass Walpurgisfeuer wurde mit einem großen Knall und lauter Musikunterstützung entzündet. Der Platz füllte sich schnell, und die Feuerwehr hatte alle Hände voll zu tun, um die Besucher mit Speis und Trank zu versorgen. Da es am darauf folgenden Tag keinen Frühschoppen wie gewohnt gab, wurde der Schluss der Veranstaltung auf 2:30 Uhr verschoben.
Bis auf einen Zwischenfall war das diesjährige Walpurgisfeuer eine sehr gelungene Veranstaltung. Die Feuerwehr Neudietendorf bedankt sich bei allen Helfern, die dafür gesorgt haben, dass alles so prima geklappt hat. Wir hoffen, dass im nächsten Jahr das Walpurgisfeuer wieder so gut besucht wird. Ihre Feuerwehr Neudietendorf.

Kevin Knop, Feuerwehr Neudietendorf

60 Jahre danach ...

"Nie wieder Krieg" war ein Ausspruch, der Ausspruch, der sich nach der überwundenen "Katastrophe" vor so ziemlich genau 60 Jahren durchsetzte. Toleranz, Menschenwürde oder Demokratie sollten fortan die Gesellschaft der Deutschen prägen und bestimmen.

Und heute? Wegen einer Haarfrisur wird ein Mensch den ganzen Abend angepöbelt, verfolgt und sogar angegriffen. Nicht irgendwo in einer großen Stadt, nicht anonym irgendwo am Rande, sondern geschehen am Abend auf dem Walpurgisfeuer in Neudietendorf.
Ein sonst mehr als gelungenes Fest wurde dadurch von ewig Gestrigen torpediert.
Trotz allem gibt es aber noch Hoffnung. Es gibt Menschen, die sich das nicht bieten lassen, sich einsetzen, helfen und Courage zeigen!
An dieser Stelle möchte ich ausdrücklich den Kameraden der Neudietendorfer Feuerwehr dafür danken, dass sie sich unter einem nicht unerheblichen Risiko für einen unserer Pfadfinder eingesetzt haben! Den dabei Verletzten wünsche ich an dieser Stelle gute Besserung!

Hendrik Knop, Stammesführer des Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder - Stamm Drei Gleichen

Freitag, 13. Mai 2005

Veredelung von Rohstoffen

Schon mal den Drang verspürt, in unbekannte, nahezu menschenleere Regionen aufzubrechen? Rohstoffe aller Art zu finden und mit diesen durch einfallsreiche Verarbeitung sein Glück zu versuchen und zu unerwarteten Reichtümern zu kommen?

Und mal eben so eine eigene Stadt aufzubauen - in nur 3 Tagen? Nun, die Pfadfinder des Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder (BdP) Thüringen sind diesem Drang am Pfingstwochenende gefolgt und haben wagemutig ihre Zelte am Erfurter Nordstrand aufgebaut und sich als Neusiedler niedergelassen. Nach ihrer Ankunft mit der stolzen MS Nordstrandia, dem Flaggschiff der altehrwürdigen "Siedler vom Nordstrand"-Gesellschaft, und dem Erkunden des neuen Landes legten die Neusiedler los. In mehrere kleine Gruppen eingeteilt, galt es nun, aus am Nordstrand vorgefundenen Rohstoffen wie Holz, Lehm, Stein, Stroh oder Wolle mal mehr, mal weniger zweckmäßiges zu produzieren und damit die Grundlagen für den Bau einer Stadt zu schaffen. Und dies möglichst schnell, einfallsreich und in ausreichenden Mengen… und dabei immer auf die konkurrierenden Gruppen oder auf drohende Gefahren wie dem Schwarzen Ritter - ein nicht zu unterschätzender Rohstoffdieb - achtend.
Zusätzlich bestand für jede der Gruppen die Möglichkeit, mit einem kleinen Abendprogramm einen zusätzlichen Siegpunkt zu erhalten und so zur Unterhaltung der beiden strengen und unnachgiebigen Patrizier von der Nordstrand-Gesellschaft beizutragen. Gegen Ende hatten die Gruppen alle Widrigkeiten gut überstanden und konnten dank der produzierten Rohstoffe ihre Städte aufbauen und sich als die Herren vom Nordstrand fühlen.
Am Sonntagabend wurde dann mit großen Feierlichkeiten unsere gesamte Neudietendorfer Pfadfindergruppe, der "Stamm Drei Gleichen", in den BdP-Landesverband Thüringen aufgenommen und die ersten Mitglieder unseres Stammes erhielten nach dem Ablegen des Versprechens ihre neuen Halstücher.

esw

Mittwoch, 25. Mai 2005

Fabian Schnell aus Ingersleben erklärt einem Kirchentagsbesucher in Hannover den Weg zum Expo-Wal

Vom 25. bis 29.Mai 2005 fuhren Pfadfinder des Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder (BdP) - Stamm Drei Gleichen mit weiteren Thüringern als Helfer nach Hannover zum 30. Evangelischen Kirchentag, welcher in diesem Jahr unter dem Motto "Wenn Dein Kind Dich morgen fragt…" abgehalten wurde.

Sie arbeiteten unter anderem als Einlasskontrolle an den verschiedenen Haupteingängen des Messegeländes und gaben Informationen und Auskünfte an Rat suchende Kirchentagsbesucher weiter.
Bei den Pfadfindern aus Neudietendorf ist es mittlerweile seit 1995 Tradition, als Helfer auf ehrenamtlicher Basis zu Kirchentagen zu fahren. Generell wurden auf den bisherigen Kirchentagen überwiegend Pfadfinder aus den verschiedensten Bünden und Verbänden als Helfer und Betreuer eingesetzt und sorgen so für einen reibungslosen Ablauf dieser Großveranstaltung.
Ein Dankeschön geht an Basti (Sebastian Grüter), der nicht nur die Vorbereitung und Organisation der Kirchentagshelfer aus Thüringen übernommen hatte, sondern auch mal mit einer kühlen Flasche Wasser zur Stelle war, wenn es wieder einmal zu heiß wurde.

esw

Sonntag, 05. Juni 2005

Eberhard Knop & Michael Koch beim setzen des Zaunes

Ein grüner Maschendrahtzaun wurde diese Tage in ehrenamtlicher Leistung durch die Neudietendorfer Pfadfinder um das ehemalige mittlere Becken des Freibades Neudietendorf gesetzt. Dieser macht es – zusammen mit weiteren kleineren Änderungen – möglich, das ehemalige „Planschbecken“ künftig als Teich zu nutzen, in welchem man zur Abkühlung auch mal hineinspringen kann.

Vor allem Eberhard Knop aus Neudietendorf organisierte als erfahrener Pfadfinder die Errichtung des Zaunes, wobei natürlich viele weitere jüngere Pfadis mit anfassten. Sogar vom BdP-Stamm Falken vom Greifenstein aus Bad Blankenburg kam Unterstützung.
Doch nicht nur rings um die Becken, sondern auch an anderer Stelle tut sich was am künftigen Pfadfinderzentrum.
Zusammen mit der Firma Weidemüller aus Kornhochheim wurde das Stammeshaus (Hauptgebäude) an das Abwassersystem angeschlossen, indem ein langer Graben ausgehoben wurde, der mittlerweile wieder verschlossen ist. Dadurch war es auch möglich die nun fertig installierte Fußbodenheizung in Betrieb zu nehmen. Nach weiteren Kleinarbeiten durch die Firma Wolf aus Arnstadt, wird jetzt der Fußboden gefliest und die Tapezier- und Malerarbeiten können beginnen.
Weiter gekommen sind die Pfadis auch beim Sanitärgebäude. Dieses wurde weitestgehend entkernt, um hier Duschen und Toiletten für die Nutzung der Zeltplatzgäste im Sommer einzurichten. Durch den Graben konnte das Gebäude auch mit einer neuen Wasserleitung versehen werden.
Da das ehemalige Pumpenhäuschen zu klein war, legten sich die Pfadfinder einen Baucontainer zu, um hier das Material vom Zelt bis zum Bratwurstrost ordentlich lagern zu können. Unterstützung gab es hier beim Transport auf das Gelände durch das Landgut. Langfristig soll der Container von Außen noch eine andere Farbe erhalten.
Das Pumpenhäuschen selbst bietet im Gegenzug nun genügend Platz für eine Werkstatt.

Samstag, 09. Juli 2005

MdB Claudia Nolte gefällt es bei den Pfadfinderinnen und Pfadfindern

Als am Sonnabend, dem 9. Juli 2005 gegen 19 Uhr das diesjährige Kinder- und Jugendfest der VG auf dem Gelände der Regelschule "Hermann-Anders-Krüger" Neudietendorf zu Ende ging, war der ein oder andere doch über das mäßig erschienene Publikum etwas enttäuscht, denn inhaltlich hatten die Organisatoren einiges auf die Beine gestellt.

Der Reiz des Ereignisses bestand, wie in den Jahren zuvor, wieder darin, dass alle wichtigen Kinder- und Jugendverbände in der Region zeigten, dass sie zusammen an einem Strang ziehen. Dementsprechend Bunt war auch das Programm, welches um 15 Uhr gestartet hatte.
Die Beteiligten der Regelschule - hierunter fast alle Lehrer und viele Schüler - ließen es sportlich angehen: Rhönräder, ein Trampolin sowie Volleyball gab es im Angebot. Zum Auftanken verkauften die Schüler leckere Brötchen und Waffeln, welche sie selbst zubereitet hatten.
Der Jugendclub "Silberhütte" Neudietendorf betreute zum einen eine Hüpfburg und bot für die kreativeren Gäste eine ausgefeilte Bastelstraße an, bei der man nicht nur Windmühlen herstellen konnte. Die Junge Union - Neudietendorf präsentierte sich mit einem Infostand, hatte kleine Denkspiele im Angebot, sorgte sich um die Musik und kämpfte mit dem Getränkeverkauf etwas gegen die Hitze an. Für eine Abkühlung sorgte auch die Jugendfeuerwehr Neudietendorf. Wer wollte, durfte Feuerwehrmann spielen und aus den mitgebrachten Feuerwehrautos Wasser "ablassen". Wut ablassen und verarbeiten konnte man dafür beim Neudietendorfer Kampfsportverein Jitoku, der in seinen beiden Vorführungen nicht nur Dachziegeln zu Bruch brachte, sondern auch einprägsam darstellte, wie Mann oder Frau sich gegen Angriffe verteidigt. Auf einen kurzen Besuch ließen sich auch Vertreter des Apfelstädter "Gleichenblick-Teams" ein, die am gleichen Tag ihr 10jähriges Wohngebietsfest zelebrierten und daher nicht in Neudietendorf in Erscheinung treten konnten. Wer sich nach all dem Trouble etwas zur Ruhe setzen wollte, war im Jurten-Zelt-Café des Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder - Stamm Drei Gleichen herzlich willkommen. Die Neudietendorfer Pfadfinder brachten sogar Verstärkung mit. Zum einen war dies Mandy Grazek, alias Sonne vom Landesvorstand des BdP -Thüringen und zum anderen kamen die Gäste der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg - Stamm Buldern aus der Nähe von Münster vorbei, die gerade ihr zweiwöchiges Sommercamp im Pfadfinderzentrum "Fritz Riebold" Neudietendorf veranstalten.
Alles in allem konnte sich das Fest also sehen lassen und sei es nicht zuletzt deshalb, weil sich die Kinder- und Jugendverbände an diesem Tag auch untereinander austauschen konnten.
Der Meinung schlossen sich auch die Ehrengäste des Kinder- und Jugendfestes an: die VG-Vorsitzende Andrea Becker, der Kreistagsabgeordnete Sascha John sowie die Bundestagsabgeordnete Claudia Nolte.

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"Das Leben ist zu kurz für Erörterungen."
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