VCP | Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder
Stamm Drei Gleichen

Samstag, 19. April 2003

Im höchsten polnischen Skigebiet: Marcel, Dorothea und David

Schwer beladen mit großen Rucksäcken ging es für die Pfadfinderinnen und Pfadfinder der VCP-Region Gotha eine Woche vom Freitag, den 11. bis Sonnabend, den 19. April in die polnische Hohe Tatra, den höchsten alpinen Gebirgszug des Karpatenbogens.

Nach über 24 Stunden Zugfahrt in den abenteuerlichsten polnischen Waggons erreichten die Abenteurer den bekannten Wintersportort Zakopane. Hier wollten sie in winterlicher Atmosphäre die Schönheit dieses Gebirges kennen lernen, welches für einige bisher lediglich aus Erzählungen von älteren Verwandten bekannt war. Dabei führten die Wege beispielsweise zum Bergsee „Morskie Oko“ am Fuße des höchsten polnischen Berges „Rysy“ (2499m) und mit der ältesten Gondelbahn Europas (1936 erbaut) und einem schwummrigen Gefühl im Magen auf den Kasprowy Wierch (1985m). Im dortigen höchsten polnischen Skigebiet lag immer noch genug Schnee um eine Reise in den Winter zu rechtfertigten. Dadurch kam es für einige Teilnehmer zum etwas rasanten Start in das Skifahrleben, denn die Pisten wiesen höhere Schwierigkeitsstufen aus, als eigentlich für Anfänger gedacht. Weiterhin war dann auch das Besichtigen von Zakopane mit der riesigen Skisprungschanze, auf der Sven Hannawald und Adam Malysz jährlich Ihr Bestes geben, und auch der historischen Stadt Kraków Teil der Tour.
Interessant war auch die Begegnung mit Pfadfinderinnen und Pfadfindern einer befreundeten polnischen Gruppe aus Ostrów Wlkp., mit denen bei den Aktivitäten in der Natur ein interkultureller Austausch ein Kinderspiel war.
Zurück auf den Boden der „deutschen Realitäten“ wurden die Pfadis dann auf der Rückreise in deutschen Zügen geholt, denn einhelliger Tenor der Teilnehmer war, dass die polnischen Züge einfach nur viel bequemer sind.
Trostpflaster ist aber schon eine der geplanten Aktivitäten im Spätsommer: ebenfalls in die polnische Hohe Tatra!

Marcel Hoyer & Christoph Schneider

Freitag, 16. Mai 2003

Kohtenaufbau auf Burg Ludwigstein

Die Jugendburg Ludwigstein in Witzenhausen (Hessen) war das Ziel der Fahrt der Sippe Phoenix. Auf dem Programm stand Zelten, Lagerfeuer, ein Hajk zur Burg Hahnstein sowie der Besuch des Burgschwimmbades.

Als Maria, Sebastian, Martin, Tobias und Philipp den Weg zur Burg Ludwigstein antraten, wusten sie noch nicht so ganz, was alles auf sie zukommen sollte.
Die eigene Kothe muste erbaut, das Essen rangeschafft und das Lagerfeuer zum brennen gebracht werden. Aufgaben, die die Gruppe - zum Teil zum ersten Mal - ohne Probleme meisterten.
Das war aber noch nicht alles. Beeindruckt durch einen Stamm des BdP-Niedersachsen begannen die fünf Pfadfinder aus Neudietendorf, Apfelstädt und Erfurt neue Lieder zu lernen und boten den neuen Gästen selbstgebackenes Stockbrot an.
Nach so viel Mühen und einm Hajk zur thüringischen Burg Hahnstein später, wurden die Neuen in der Gruppe als Pfadfinder aufgenommen.
Erwähnt werden müssen natürlich auch die intensiven Besuche des Burgschwimmbades, welches half sich abzukühlen.
Der neue Name der Sippe - Phoenix - wurde auch erst auf der Burg geboren, der bisherige name Fledermäuse schien zu antiquiert.

Freitag, 23. Mai 2003

Selbst gekocht auf Burg Ludwigstein

Auf die Burg Ludwigstein verschlug es die Sippe Werwölfe zu Ihrer Sippenfahrt vom 23. bis 25. Mai 2003.

Kein leichtes Gepäck war das, was Markus, Robert, Johannes, Martin, Benjamin und Hannes zu tragen hatten, denn schließlich wollten sie eine Jurte aufbauen, was Ihnen auch gelang.
Dies nahm natürlich auch einige Zeit in Anspruch, denn schließlich sollte diese ja Vorbildlich aussehen und die Stangen hierfür mussten auch erst noch gefunden werden. Trotzdem blieb genügend Zeit übrig für ein Geländespiel, eine Tour durch Witzenhausen, einen Hajk zur Burg Hanstein, der ausgiebigen Nutzung des burgeigenen Schwimmbades sowie Singerunden am Lagerfeuer.
Die Überreichung des Halstuches als Zeichen der Mitgliedschaft im VCP an alle Sippenmitglieder stellte das Highlight der Wochenendfahrt dar.

Mittwoch, 28. Mai 2003

Einlasskontrolle im ICC

Zusammen mit der Thüringer Trachtengruppe Ingersleben, der Jungen Union Gotha und dem VCP-Thüringen half der VCP-Stamm Drei Gleichen auf dem Ökumenischen Kirchentag in Berlin vom 28. Mai bis 1. Juni mit. Hier die Sicht auf das Ereignis von Dirk Koch, Leiter der Trachtengruppe:

Auf allen Wegen in die Bundeshauptstadt sind die Züge der Bahn übervoll, gar nicht zu reden von den Wegen aus Berlin heraus. Viele Reisende müssen auf dem Bahnsteig im Zoologischen Garten stehen bleiben und versuchen, beim nächsten Zug mitzukommen.
Die U-Bahn wird wegen Überfüllung einfach geschlossen, Polizei und Bundesgrenzschutz kümmern sich um das Lenken der Menschenmassen, Lautsprecherdurchsagen leiten die Menschen zur S-Bahn, in der es aber nach Weile kaum besser aussieht als in der U-Bahn.
Nein, es ist kein Ausnahmezustand verhängt worden, es hat kein Anschlag auf Berlin stattgefunden, es ist keine Panik ausgebrochen: Es ist einfach bloß Erster Ökumenischer Kirchentag in Berlin. Wider der Vorhersage aller Staistiken und Meinungsumfragen bringt Kirche schlicht und einfach das geordnete Stadtleben zum Erliegen und bewegt hundertau-sende von Menschen. Dabei kostet die billigste Eintrittskarte für einen Abend stolze 12 Euro, die Dauerkarte sogar 72 Euro.
Nicht nur der Stadtverkehr Berlins ist beeinflußt, auch das Erscheinungsbild der Stadt hat sich verändert. Die Menschen tragen gelbe Schals, das Erkennungszeichen des Ökumenischen Kirchentags. „Ihr sollt ein Segen sein“, das Motto für alle Kirchen, ob evangelisch, katholisch oder freikirchlich. Späterhin wird sich der Papst nicht so ganz einverstanden mit diesem Motto zeigen. Die Menschen scheinen es aber zu sein, und das ist gut so. Für den Glauben an Gott. Und die Kirchen sowieso.
Es ist wohl ein Kirchentag der Laien, die die Zeichen der Zeit verstanden haben. So hat das, was sich außerhalb der Gottesdienste im Schatten des Berliner Funkturms auf dem Messegelände abspielt, doch alles einen hervorstechend weltlichen Charakter. Dementsprechend wenig Vertreter der katholischen Amtskirche stechen dem Besucher ins Auge.
Und wenn sie da sind, da stechen sie ganz besonders ins Auge. Wie zum Beispiel die Nonne, die am Eingang des Internationalen Cultur- und Congresszentrums Kirchentagskarten durch die Hände der aufsichtskontrollierenden Pfadfinder Eintrittskarten verschenkt.
Ein an einen Jünger der indischen Bettelmönchbewegung erinnernder Herr kommt in den Genuss eines solchen Billets. Seine Barthaare reichen bis zum Boden, sie sind seit 20 Jahren nicht mehr geschnitten. Er wirbt jedoch nicht für hinduistische Religion, sondern für seinen wahren Weg zu Gott. Bereits die Einlasskontrolle wird in ein fast einstündiges Gespräch verwickelt, bevor der bärtige Herr mit seinem Jünger das Missionswerk im Trubel der Kirchentagsbesucher fortsetzen wird.
Christen aus Afrika und Asien bringen Internationalität ins Treiben des Kirchentages, Angehörige anderer Religionen bringen sich ebenfalls mit ein. Der prominenteste Vertreter ist das Oberhaupt der tibetanischen Religion, der Dalai-Lama. Als er auf der Waldbühne in Berlin - Charlottenburg spricht, ist das so etwas wie ein Highlight des Kirchentages. Der Chef der katholischen Kirche, der Papst, ist nicht zum Ersten Ökumenischen Kirchentag gekommen. Schade.
Dieser ganze Kirchentag wäre nicht möglich, ohne die vielen Helfer, die ihren Dienst tun. In den Küchen, am Abwasch, der Quartierverwaltung, an den Einlaßkontrollen, beim Räumen. Die Pfadfinder aus allen Teilen Deutschlands haben sich redlich bemüht, den Kirchentag am Laufen zu Halten. Es ist ihnen gelungen.

Dirk Koch

Sonntag, 08. Juni 2003

Martin, Tobias und Steven beim Kohtenaufbau auf dem Pfingstlager in Brotterode

Brotteroder Schwimmbad, Bergwerk, Trusetaler Wasserfall oder Inselsberg - das diesjährige Pfingstlager des Verbandes Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder - Land Thüringen mit rund 70 Teilnehmern hatte einiges zu bieten.

Logisch das zu so einem Ereignis auch die Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus des Stamm Drei Gleichen nicht fehlen durften.
Zusammen mit Ihrem neuen Partner, dem Stamm Sachsen Coburg und Gotha aus Gotha, nahmen die rund 20 Teilnehmer aus Neudietendorf, Apfelstädt und Grabsleben an dem Lager im Gewerbegebiet Brotterode teil.
Der dortige Stamm Graue Adler vom Inselsberg war für die Organisation und Austragung verantwortlich. Und die konnte sich sehen lassen. Eine kleine Zeltstadt aus Kothen und Jurten, einem Volleyballfeld, Spielmöglichkeiten, einer Oase, Küche, Waschzelten und Toiletten entstand für die fünf Tage über Pfingsten.
Ausflüge und Hajks in die Umgebung standen genauso auf dem Programm, wie Geländespiele, Workshops, Lagerbauten, Singerunden am Lagerfeuer oder die Aufnahme neuer Stämme und Mitglieder in den VCP.
Und so war es fast selbstverständlich, daß neue Freundschaften geknüft wurden. Freundschaften, die den anstehenden Lagern, wie einer Sommerfahrt nach Österreich oder einem Herbstlager in Bad Berka ausgebaut werden können.

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"Leben ohne Würdigung der Schönheit ist wie ein trüber Tag ohne Sonne."
Baden-Powell