VCP | Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder
Stamm Drei Gleichen

Freitag, 12. Oktober 2001

Pfadfinder sagen "Ja" zu "Ja": Ernährung auf dem Herbstlager in Hohenfelden

Die christlichen Pfadfinder des VCP - Stamm Drei Gleichen schlossen ihre diesjährige Fahrten- und Lagersaison mit der Teilnahme am Herbstlager am Stausee in Hohenfelden ab.

Rund 15 Pfadis aus Neudietendorf, Apfelstädt, Wandersleben, usw. bauten ihre Jurtenburg im ersten Teil der Herbstferien auf dem Zeltplatz des Stausee Hohenfelden auf, um hier zu wandern, zu paddeln, einen Ausflug in das Schwimmbad zu unternehmen oder gemeinsam am Lagerfeuer Stockbrot zu backen.
Das letzte Lager in diesem Jahr diente auch dazu, das nunmehr 10jährige Bestehen des Stamm Drei Gleichen und das 90jährige Bestehen der Pfadfinderei in Neudietendorf zu feiern. Aber auch einen Rückblick auf das Fahrten- und Lagerjahr, vom Pfingstlager in Creuzburg oder das Sommerlager mit rund 700 Teilnehmern in Luxemburg gab es in den zahlreichen Gesprächen und Diskussionen.
Mit dem Lager ist die Arbeit der derzeit rund 80 Scouts aber natürlich nicht beendet. So stehen in diesem Jahr noch ein Gruppenleitergrundkurs, eine Weihnachtsfeier und natürlich auch wieder die Verteilung des Friedenslichtes an. Und auch die neuen Gruppen in Apfelstädt und Neudietendorf werden weiter aufgebaut.

Samstag, 24. November 2001

Kommuniziert wird per Modem über das Internet lange Sitzungen soll es höchstens einmal im Quartal geben. In Neudietendorf wurde kürzlich (24.11.2001) der Kinder- und Jugendring der Verwaltungsgemeinschaft Nesse-Apfelstädt-Gemeinden gegründet.

Unser Hauptziel ist die Koordinierung von Aktivitäten, Veranstaltungen und Gesprächen, Hendrik Knop möchte als gewählter Vorstandsvorsitzender aber auch eventuelle Probleme gemeinsam lösen. Knop, der an der Neudietendorfer Regelschule das Lehramt studiert, hat als Computerfreak und Pfadfinder auch schon den richtigen Weg gefunden. Eine erste Förderung vom Land Thüringen gilt der Anschaffung von 75 Modems zur Vernetzung der einzelnen Mitglieder und steht noch in diesem Monat ins Haus. Mitglied werden kann jeder Verein des Verwaltungskreises, bei Wahrung der Eigenständigkeit. Bislang haben sich über ein Dutzend Vereine, Verbände und Gruppen zur Zusammenarbeit entschlossen. Darunter die Jugendclubs aller Mitgliedsgemeinden, der Waidverein, die Pfadfinder, die Ingerslebener Trachtengruppe, Schulen, Sportvereine, die Jugendfeuerwehren von Neudietendorf und Kleinrettbach, sowie das @-Team der Computerfreunde. Der Ring möchte einmal jährlich eine Broschüre erstellen, in welcher allen Mitgliedern die Möglichkeit der Vorstellung ihrer Aktivitäten und Treffpunkte gegeben werden soll. Ziel des Gremiums ist eine einheitliche Repräsentanz der Kinder- und Jugendarbeit nach außen. Bisher hat jeder seine eigene Suppe gelöffelt, so Knop. Jeder Mitgliedsverein ist durch zwei Vertreter im Kinder- und Jugendring vertreten. Für neue Interessenten ist der Ring jederzeit offen. Wenn dann die neue Computer- Technik installiert ist, können die Online-Leitungen glühen es gilt das erste gemeinsame Projekt des neuen Verbandes vorzubereiten. Gemeinsam soll alljährlich ein großes Kinder- und Jugendsportfest veranstaltet werden. Als Austragungsort ist angedacht, die Gemeinden der Verwaltungsgemeinschaft im Wechsel zu benennen.

Thüringer Allgemeine, Ausgabe Gotha, 08.01.2002

Die Veranstaltungen und Gespräche koordinieren und Probleme gemeinsam lösen ist unser Hauptziel, erklärt Hendrik Knop, erster Vorstand des Ende 2001 in Neudietendorf gegründeten Kinder- und Jugendrings der Verwaltungsgemeinschaft Nesse-Apfelstädt-Gemeinden.

Bisher hat jeder mehr oder weniger seine eigene Suppe gelöffelt, schätzt der junge Mann ein, der an der Regelschule in Neudietendorf das Lehramt studiert, Computerfreak ist und sich bei den christlichen Pfadfindern engagiert. Der Kinder- und Jugendring will einmal jährlich eine Broschüre erstellen, in der alle Mitgliedsgruppen und -verbände sich vorstellen sowie ihre Aktionen und Treffpunkte öffentlich bekanntgeben. Alljährlich soll es ein großes Kinder- und Jugendsportfest geben, das im Wechsel jeweils in einer anderen Gemeinde der Verwaltungsgemeinschaft stattfindet. Auch die einheitliche Repräsentanz der Kinder- und Jugendarbeit nach außen ist ein Ziel des Gremiums, in dem vorerst über ein Dutzend Verbände, Vereine und Gruppen mitwirken. Darunter die Jugendclubs aller Gemeinden der Verwaltungsgemeinschaft, der Waidverein, die Pfadfinder, die Ingerslebener Trachtengruppe, Schulen,
Sportvereine, die Jugendfeuerwehren von Neudietendorf und Kleinrettbach sowie das @-Team. Eine erste Förderung vom Land Thüringen für die Anschaffung von 75 Modems zur Vernetzung der einzelnen Mitglieder steht im Januar ins Haus und nicht ganz uneigennützig wird auch auf die Ehrenamtspauschale des Freistaates gehofft. Jeder Mitgliedsverein oder -verband ist durch zwei Vertreter im Kinder- und Jugendring vertreten. Miteinander reden ist für die Macher wichtiger als lange Sitzungen. Diese gibt es einmal im Quartal. Neue Mitglieder sind willkommen.

Walter Kehr, Thüringer Allgemeine - Ausgabe Erfurt, 09.01.2002

Sonntag, 23. Dezember 2001

Übergabe des Friedenslichtes auf dem Hauptbahnhof in Gotha

Heute kann man es sich noch im Kirchenladen am Domplatz abholen - am Abend leuchtet es dann in vielen Kirchgemeinden, in Krankenhäusern, Seniorenheimen und festlich geschmückten Stuben: Das Friedenslicht aus Bethlehem. Von dort wurde es nach Linz geflogen. Und David Raab aus dem Kath. Waisenhaus holte es in die Thüringer Patenstadt 2001 - nach Erfurt.

Hier wurde es gestern im feierlichen Rahmen von David verteilt, der ganz zappelig vor Aufregung war. Die große Reise über 600 km nach Linz war für den hochgeschossenen 15-Jährigen mit das tollste Weihnachtsgeschenk: mit Besuch des Weihnachtsmarktes, Stadtbummel und der Lichteraktion. Zur Weitergabe des Friedenslichtes von Kerze zu Kerze waren gestern auch Gläubige aus Mühlhausen, Sollstedt, Gera usw. ins Erfurter Rathaus gekommen: mit roten, weißen, Holz- und Metall-Laternen. Dann wurden Pfadfinder aus Neudietendorf von der Erfurter Feuerwehr mit ihrem Licht zum Bahnhof gebracht, wo sie als Lichterboten per Zug (immer im 1. Wagen hinter der Lok) die wohlbehütete Flamme in insgesamt 73 Thüringer Städte weiter leiteten - als Symbol für Wärme, Hoffnung und Geborgenheit. „Von vielen behütet - wie der Frieden", wählte der ev. Landesbischof Prof. Dr. Christoph Kähler als Gleichnis. Und Bischof Joachim Wanke benannte das Licht auch als Orientierungshilfe. Ein Thüringer Friedenslicht wird übrigens bei der Pionierbrigade 70 im Kosovo leuchten, dank einer Luftbrücke des österreichischen Bundesheers. Vor allem aber leuchtet es in vielen Herzen weiter ...

Thüringer Allgemeine - Ausgabe Erfurt, 24.12.2001

Das Friedenslicht reist durchs Land

Das Friedenslicht aus Bethlehem reist seit gestern durch Thüringen. Im Rathaus von Erfurt übergab der 15-jährige David Raab aus einem katholischen Waisenhaus seine Laterne an den nächsten Träger. Raab hatte das Friedenslicht aus dem österreichischen Linz abgeholt. Jugendgruppen sozialer Organisationen wie der Pfadfinder bringen das Friedenslicht bis zum Heiligen Abend über den Schienenweg in 130 Orte Mitteldeutschlands. Der Landesbischof der evangelischen Kirche in Thüringen, Christoph Kähler, bezeichnete das Licht als ein Symbol für den Frieden, das beschützt werden müsse. Der katholische Erfurter Bischof Joachim Wanke erinnerte daran, dass Licht in der Welt Orientierung und Sicherheit gibt.

Thüringer Allgemeine, 24.12.2001

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Zitate

"Der gespannte bogen ist eines der sinnbilder, die wir immer zur hand haben sollten. er ist verhaltenheit, ungestillte sehnsucht, dauernder wunsch. das holz möchte, solange es ein bogen ist, gerade sein, und kann nie. daraus kommt die kraft, immer wieder pfeile absenden zu können."
Eberhard Koebel (tusk) in Der gespannte Bogen : Eine Flugschrift zur deutschen Jungenschaft, 1931